13.04.2010 - Verkehrsunfall St. 2074 bei Altheim
Quelle: Idowa.de
Ein aufmerksamer Schutzengel hat in der Nacht von Montag, 12. April, auf Dienstag, 13. April, eine junge Autofahrerin vor dem Tod bewahrt. Nach einem Frontalzusammenstoß mit einem Sattelzug auf der Staatsstraße 2074 (alte B11) bei Altheim wurde die 20-Jährige schwerst verletzt aus ihrem Auto gerettet. Mittlerweile schwebt sie laut Polizei nicht mehr in Lebensgefahr. Da die Totalsperre erst gegen 8.30 Uhr aufgehoben wurde, kam es vor allem während des Berufsverkehrs zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Um 2.20 Uhr fuhr die junge Frau aus dem Landkreis Landshut auf der alten B11 Richtung Landshut, als sie aus noch ungeklärten Gründen auf Höhe der Viehversteigerungshalle auf die Gegenfahrbahn kam und dort mit einem Sattelzug aus dem Landkreis Augsburg frontal zusammenstieß. Der Aufprall war so heftig, dass die komplette Front des Skoda Fabias eingedrückt und das linke Vorderrrad des Sattelschleppers aus der Achse gerissen wurde.
Die Feuerwehren Ergolding und Altheim mussten die 20-Jährige mit einem Rettungsspreizer aus dem total zerstörten Wagen herausschneiden. Anschließend brachte sie der Rettungsdienst in ein Landshuter Krankenhaus. Der 35-jährige Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Zur Verkehrsregelung wurde die Feuerwehr Ohu in den Morgenstunden nachalarmiert.
Laut dem Dienstgruppenleiter der Polizei Landshut, Siegfried Saatberger, ist an dem Skoda ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 6000 Euro entstanden. An dem Sattelzug schätzt Saagberger den Schaden auf 90000 bis 100000 Euro. Der Laster musste mit einem Autokran und einem weiteren Spezialfahrzeug geborgen und abgeschleppt werden.
Die Staatsanwaltschaft Landshut hat einen Gutachter beauftragt, der die beiden sichergestellten Fahrzeuge nun untersucht. Wie Saagberger der LZ mitteilte, hatte der 35-jährige Fahrer des Sattelzuges die an dieser Stelle geltende Geschwindigkeitsbeschränkung von 60 Stundenkilometern überschritten. Weshalb die junge Frau auf die Gegenfahrbahn kam, ist noch nicht bekannt.
Die Bergungsarbeiten dauerten bis 8.30 Uhr. Vor allem während des Berufsverkehrs kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, da die Staatsstraße momentan als Umleitungsstrecke für die wegen Brückenbauarbeiten
zum Teil gesperrten B15 dient.
Mehr dazu lesen Sie in der Landshuter Zeitung vom 14. April 2010!
