Brand
Ein gemeldeter Kaminbrand beschäftigte die Feuerwehr Ergolding zunächst 7 1/2 Stunden.
Bereits auf Anfahrt wurde das Stichwort Kaminbrand auf Gebäudebrand mit Person in Gefähr geändert.
Soimit wurde die Feuerwehr Piflas hinzualarmiert.
Eine Nachbarin bemerkte Rauch in der Wohnung und alarmierte die Integrierte Leitstelle Landshut.
Der auf Anfahrt ausgerüstete Atemschutztrupp begann sofort nach Ankunft an der Einsatzstelle mit der Personensuche im Gebäude.
Nach Auffinden einer regungslosen Person wurde diese sofort ins Freie gebracht und mit den Wiederbelebungsmaßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Während des Aufbaues einer Wasserversorgung starteten die ersten Trupps mit dem Löschen des Feuers.
Aufgrund der Intensität des Feuers forderte Einsatzleiter Jürgen Siegl eine weitere Feuerwehr hinzu. Die Hauptwache der Feuerwehr Landshut.
Mit nun zwei Drehleitern wurde weiter versucht die Flammen zu löschen.
Da weitere Atemschutzträger an der Einsatzstelle benötigt wurden, wurden weitere Züge der Landshuter Feuerwehr angefordert.
Die Löschzüge Schönbrunn und Siedlung unterstützten nun bei der Brandbekämpfung.
Da die Standfestigkeit des Gebäudes aufgrund des Löschwassers nicht festgestellt werden konnte, forderte Einsatzleiter Siegl einen Fachberater des THW-Ergolding an.
Zur besseren Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde unser Notstromaggregat an die Einsatzstelle geholt.
Das Ablöschen des Feuers hinter den Photovoltaikplatten auf einer Dachseite war trotz zweier Drehleitern nicht möglich.
Hierzu entschloss sich Einsatzleiter Siegl auf die Unterstützung des Gelenkmastes der Werkfeuerwehr BMW in Landshut.
Nach Absprache mit den nötigen Stellen kam das Fahrzeug mit zwei Mann Besatzung.
Das Instellungbringen war aufgrund der Örtlichkeit nicht schwierig. Im Anschluss wurde der THW Fachberater von oben an die Photovoltaikplatten gebracht, und es wurde mit einer Teildemontage begonnen, und die restlichen Glutnester und Flammen abgelöscht.
Nach und nach wurden die einzelnen Feuerwehren aus dem Einsatz herausgelöst.
Trotz des raschen Eingreifens des ersten Atemschutztrupps und der weiteren Versorgung durch den Rettungsdienst konnte der 58 jährige Wohnungseigentümer nicht mehr gerettet werden und verstarb noch an der Einsatzstelle.
Ebenso konnten seine beiden Tiere, ein Hund und eine Katze nicht mehr gerettet werden.
Nach Beendigung der letzten Arbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Überlegungen für das weitere Vorgehen wurden getroffen.
Nach der Rückfahrt im Gerätehaus wurden sämtliche benötigten Ausrüstungsgegenstände wieder überprüft, ausgetauscht und erneuert.
Im Anschluß an diese Arbeiten setzte Einsatzleiter Jürgen Siegl noch zu einem kurzen Gespräch an.
Geschehenes wurde besprochen, Meinungen und Sichtweisen wurden ausgetauscht.
Nach dem Dank des Einsatzleiters an seine Mannschaft waren insgesamt 7 ½ Stunden Einsatzzeit vergangen.
Einsatzdauer: 7 Stunden 30 Minuten
Einsatzleiter: GF Jürgen Siegl
| Einsatzart | Brand |
|---|---|
| Alarmierung | ILS, Kaminbrand Einfamilienhaus |
| Einsatzstart | 8. Oktober 2026 00:30 |
| Mannschaftstärke | 18 |
| Einsatzdauer | 7 Stunden 30 Mniuten |
| Fahrzeuge | Florian Ergolding 10/1 |
| Florian Ergolding 11/1 | |
| Florian Ergolding 23/1 | |
| Florian Ergolding 30/1 | |
| Florian Ergolding 41/1 | |
| NEA | |
| Alarmierte Einheiten | Florian Landshut Land 3 Florian Landshut Land 3/1 Florian Ergolding 40/1 Florian Ergolding 30/1 Florian Ergolding 23/1 Florian Piflas 40/1 Florian Piflas 56/1 Florian Landshut 1/30/1 Florian Landshut 1/41/1 Florian Landshut 2/40/1 Florian Landshut 7/41/1 Florian Landshut 7/46/1 Florian Schönbrunn 8/40/1 Florian Schönbrunn 8/55/1 |